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Dr. Julia Hornyacsek, Major National U. of Public Service Lehrstuhl für Kat. Die Aufgaben der Gemeinden und Städte zum Schutz der Bevölkerung bei Katastrophenfällen.

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1 Dr. Julia Hornyacsek, Major National U. of Public Service Lehrstuhl für Kat. Die Aufgaben der Gemeinden und Städte zum Schutz der Bevölkerung bei Katastrophenfällen EIN STIPENDIENPROGRAMM DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG UNGARNS 15. August 2012 Budapest 1/51

2 Die Gefahren, die sich auf unsere Sicherheit auswirken und die Antworten auf diese Herausforderungen Das Schutzsystem von Ungarn Und Katastrophenschutz sowie dessen Subsysteme Die Aufgaben der Gemeinden und Städte im Interesse des Schutzes der Bevölkerung Überblick des Schutzsystems von Deutschland Kernthemen des Vortrags /51

3 Die Welt ist eine Schiesspulverfabrik, wo das Rauchen nicht verboten ist. Friedrich Dürrenmatt 3/51

4 Welchen Gefahren sind wir ausgesetzt? 4/51

5 Die grundlegenden Gebiete der Sicherheit S. der Umwelt Öffentliche Wirtschaftliche Militärische Gesellschaftliche Politische Grundlagendokument Nationale Sicherheitsstrategie Beschluss der Regierung 1035/ /51

6 DROHUNGEN, RISIKEN, GEFÄHRDUNGEN, HERAUSFORDERUNGEN VÁLSÁGOK KATASTROPHEN Global Regional Innere Nicht militärische NaturkatastrophenZivilisatorische K. Sonstige Gefahren KRISEN Herausforderung der Umgebung und Zivilisation Kontinental Fakten, die unsere Sicherheit gefährden: militärische 6/51

7 Katastrophenarten nach HERKUNFT Naturkatastrophen Zivilisatorische K. -sind von der menschlichen Tätigkeit unabhängig -verursacht durch physikalische Phänomene der Natur -verursacht durch menschlicher Versäumnisse, technische Fehler, Absicht, usw. Vom Charakter her: Geologisch Meteorologisch Biologisch Vom Charakter her: Technisch Technologisch Sozial 7/51

8 Katastrophen mit zivilisatorischer Herkunft Gefahrenpotentiale durch gesellschaftsbezogene, technische und sonstige Ereignisse 8/51

9 [14] [13] [15] [16] Herstellung, Lagerung und Lieferung von gefährlichen Stoffen 9/51

10 [8] [20] [19] Feuer, Brandfälle, Explosionen 10/51

11 [26] [27] Verkehrs- katastrophen: Luft-, Straßen-, Bahn- und Wasserverkehr 11/51

12 [32] Zugunfälle 12/51

13 Sonstige Zivilisationsgefahren  Unfallbedingte Verschmutzungen von Ober- und Untergrundwasser  Luftverschmutzung (Smog)  Betriebsfehler  Unfälle in der Industrie  Schaden der kritischen Infrastrukturen  Blindgänger (Bomben)  Randalismus  Unruhen, Sabotage usw. 13/51

14 NATUR- KATASTROPHEN Gefahrenpotentiale erstehen durch Naturereignisse 14/51

15 [5] [10] [6.c] [11] Erdrutsche, Hangrutsche, Erdbeben, Binnengewässer, Hochwasser, usw. 15/51

16 DAUERHAFTE KÄLTE, EIS, SCHNEE UNWETTER [1] [2] [3] Extremes Wetter 1. 16/51

17 Sintflutartiger Regen, Starkniederschläge und Sturmfluten [17] [18] Ernste materielle Schaden und Infektionsgefahr. Extremes Wetter 2. 17/51

18 Dürre, Wald- und Gebüsch-Feuer [4a] Die Gefahren haben schwere Auswirkungen auf die Menschen und auf die Tierwelt. [4a] 18/51

19 Die Verletzlichkeit der Bürger, sowie die Sicherheit und der Schutz der Länder ist von der geopolitischen Lage des Landes der Gefahren-faktoren des Landes den Verteidigungsfähigkeiten des Landes der Kraft des Bündnisses (NATO, UN, EU) ABHÄNGIG 19/51

20 Welche Antworten hat Ungarn auf diese Herausforderungen? Wie sieht unser Schutzsystem aus? 20/51

21 Ungarn hat Schutzorganisationen, die für alle Herausforderungen entsprechende Antworten geben. Militärisch Strafverfolgung Katastrophen Wirtschaft Heraus- forderungen Antworten Als Ganzes: Das komplexe Schutzsystem Ungarische Armee Strafverfolgungs- behörden Katastrophenschutz- System System der Finanz- und Wirtschaftsorganisationen 21/51

22 Herausforderungen Bevölkerung Schutzsystem 1. AUFGABEN 3.VERWIRKLICHUNG 2. STEUERUNG 3.2. METHODEN 3.2. MITTEL 3.1 ORGANISATIONEN 22/51

23 Aufgaben-Gruppen im nationalen Schutzsystem A fegyveres védelem feladatainak csoportja Gruppen mit Aufgaben des nicht militärischen Schutzes Az ország fegyveres védelme Kat. jelleg. válságok kezelése Katastrophen Schutz Behandlung von generellen Krisen (Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung und Güter) Zivilschutzaufgaben und Tätigkeiten Gruppen mit Aufgaben des militärischen Schutzes Bewaffneter Schutz des Landes Handhabung der militärischen Krisen Zivile Notfallplanung CEP 23/51

24 b, Berufs- feuerwehr b, Berufs- zivilschutz c) Pflicht Zivilschutz Organisationen Strafvervolgungs- Behörden Militärschutz: Ungarische Armee Schutz des Wirtschaftssystems: Organisationen zur Sicheren Betrieb der Wirtschaft. Parlament, Regierung Präsident der Rep. Verteidigungs-Rat Schutzkomitee a, Nationale und Regionale Organisationen von BERUFS- KATASTROPHENCHUTZ Grundeinheiten des Katastrophenschutzes: a) + b) + c) 1. Aufbau des nationalen Schutzsystems: 1. Militärischer Schutz 2. Straf- verfolgung 4. Zivilschutz 3. Schutz des Wirtschafts- systems 5. Schutz- Verwaltung Einordnung der Einheiten des Katastrophenschutzes ins nationalen Schutzsystem von Ungarn 24/51

25 Katastrophenschutz Aufgaben-, Organisationen- und Massnahmensystem Ziel: Warnung, Schutz und Rettung der Bevölkerung Sicherung der lebenswichtigen Güter und Bedingungen (KI) Vorbereitung der Staatsbürger auf Eigenschutz und auf die Folgen einer K. 25/51

26 SUBSYSTEME des Katastrophenschutzes 1. AUFGABEN 3.2. RESSOURCEN 3.1. ORGANISATIONEN 2. FÜHRUNG UND STEURUNG 3. VERWIRKLICHUNG 3.3. METHODEN 26/51

27 Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes Gruppe 1 Vorbeugung (Gefahrenabwehr, Gefahrenvorsorge) Gruppe 3 Krisen- management Gruppe 2 Wiederaufbau 1. 27/51

28 28 Regierung KM. Koordinationskomitee der Regierung Nationale Katastrophenschutz Generaldirektion (Bundesamt) Regionales Schutzkomitee Katastrophenschutz Direktionen auf Bezirksebene Lokales Schutzkomitee BÜRGERMEISTER Wirtschaft-Einheiten Staatsbürger verschiedene Ministerien Zivile Organisationen Nationale Ebene Regionale Ebene Führung und Steuerung des Katastrophenschutzes Lokale Katastrophenschutz- Außenstellen Örtliche Ebene Parlament VM IM Wissenschaftlicher Rat Notfallzentrale Feuerwehr Z.Sch. Büro 2. BÜRGERMEISTER Private Unternehmen/ Industrie Staatsbürger Humanitäre Organisationen Zivilschutz Organisationen (verpflichtend) 28/51

29 Verwirklichung der Aufgaben 29/51

30 3.1 Mitwirkende Organisationen im Katastrophenschutz Berufskatastrophen- management Nationale Katastrophenschutz Generaldirektion Katastrophenschutz Außenstellen: Z.Sch. Büros Feuerwehr Regionale Katastrophenschutz Direktionen Staatliche und Selbstverwaltungs- Organisationen Zivil Andere hilfeleistende Organisationen Wirtschafts- Organisationen Zivilschutz Organisationen (verpflichtend) Freiwillige soziale und humanitäre Organisationen Ehrenamtliche Helfer 30/51

31 3.2 Ressourcen… Ausrüstung der Einsatzorganisationen Reserven, Mittel des Staats und der Gemeindeverwaltung … der Bürger Unterstützung aus dem Ausland … der Verursacher 31/51

32 Welche Aufgaben haben die Gemeinden und Städte im K.Sch? Mit welchen Methoden werden sie erfüllt? 32/51

33 a) Vorbeugung und Vorbereitung Gefahrenplanung Rettungsorganisation Materialien, Mittel Kontrolle Risikoanalyse Vorbereitung der V. Ausbildung ERWEITRTEHILFEERWEITRTEHILFE Vorschriften Aufbau von Diensten 33/51 a) Vorbeugung und Vorbereitung Aufbau von Diensten

34 Koordination Unterstützen Retten, Eskalation verhindern Krisenkommunikation Alarmieren Informieren Evakuieren, Versorgen Technische Massnahmen Logistik Lage beurteilen ERWEITRTEHILFEERWEITRTEHILFE Administration b) Rettung 34/51

35 c) Nachsorge Humanitäre Hilfe Vis-maior Verfahren Reserven bilden Schadensbemmessung Dekontamination Erfahrungen zusammenf. Untersuchungen führen Normen verändern ERWEITRTEHILFEERWEITRTEHILFE 35/51 Lernen aus dem Vergangenen Kat.

36 Wann müssen die Gemeinden diese Aufgaben erfüllen? In allen Fällen, wenn eine Gefahrenlage besteht. Nach welchen Prinzipien müssen die Aufgaben erfüllt werden? Nach dem Prinzip der Subsidiarität und der Hilfeleistung. Der Bürgermeister hat hier eine zentrale Rolle. 36/51

37 I. Zusammenarbeit bei Katastrophen Ungarn führt bilaterale Kontakte: (1) mit Nachbarländern (Österreich, Kroatien, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien und Ukraine) (2.) mit nicht Nachbarländern, mit denen die Zusammenarbeit über einen bilateralen Vertrag geregelt ist (Tschechien, Griechenland, Polen, Deutschland, Russland, Türkei und Frankreich) (3.) mit Ländern, mit denen die Zusammenarbeit sich ad-hoc ergibt. Quelle:http://www.katasztrofavedelem.hu/index2.php?pageid=szervezet_nemzetkozi_ ketoldalu 37/51

38 Ist das Schutzsystem in der EU überall gleich? 38/51 NEIN! Es ist auf Länderebene geregelt: Die Länder sind zuständig, ein zu den Gefahren passendes Verteidigungssystem aufzubauen.

39 Das Verteidigungssystem von Deutschland I.II. III. IV. I. Polizei II. Streitkräfte III. Dienste IV. Bevölkerungsschutz Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischer Abschirmdienst (MAD) 39/51 [33]

40 Verwaltungs- schutz c) Bevölkerungs- schutz Streitkräfte Polizei 1. Das Verteidigungssystem von Deutschland Dienste Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Bundesnachrichtendienst (BND), Militärischer Abschirmdienst (MAD) 40/51

41 Bevölkerungsschutz ist eine zusammenfassende Bezeichnung für alle Einrichtungen und Maßnahmen aus den Bereichen KatastrophenschutzKatastrophenschutz und Zivilschutz.Zivilschutz BEVÖLKERUNGSSCHUTZ Katastrophen- schutz Zivilschutz 41/51

42 VORBEUGEN VORBEREITUNG ABWEHR NACHSORGE Präventive Aufgaben Krisenmanagement operative/abwehrende Aufgaben nachsorgende Aufgaben Die Aufgabenbereiche 42/51

43 Wer trägt die Verantwortung? BUND Länder Landkreise Ortschaft Gesetze, erweiterte Hilfsleistung (Task Forces) Projekte, Großerreignisse Zivilschutz, Katastrophenschutz WER? Auf welchem Gebiet? 43/51

44 Mit welchen Mitteln hilft der Bund? Erstellung einer bundesweiten Risikoanalyse Entwicklung von Standards und Rahmenkonzepten für den Zivilschutz Warnung und Information der Bevölkerung Unterstützung der Gemeinden in Fragen des Selbstschutzes Technisch-wissenschaftliche Forschung 44/51 [33]

45 Aufbau eines modularen Warnsystems mit dem Kernelement der satellitengestützten Warninformation Information der Bevölkerung über Schutz- und Hilfsleistungsmöglichkeiten Förderung der Ausbildung der Bevölkerung Ausbildung, Fortbildung und Schulung von Entscheidungsträgern, und Führungskräften aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsvorsorge 45/51 [33]

46 Prüfung von Geräten und Verfahren, sowie Mitwirkung bei Normung und Zulassung Ergänzende Ausstattung und Ausbildung der im Katastrophenschutz tätigen Einheiten in den Aufgabenbereichen Brandschutz, CBRN-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung Ergänzende Bevorratung von Sanitätsmaterial, Schutz von Kulturgut 46/51 [33]

47 Wer hilfen noch? Die kommunalen Berufs- und freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt etwa 1,2 Millionen Einsatzkräften. Die privaten Hilfeleistungsorganisationen -ASB, DRG, DRK, JUH und MHD- mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk mit Helferinnen und Helfern. I.Notfallrettung und qualifizierter Krankentransport II. Technische Hilfeleistung III. Brandschutz-Brandbekämpfung IV. Zivil- und Katastrophenschutz WER macht WAS? 47/51 [33]

48 Die bedauerlichen Ergebnissen der letzten Zeit beweisen, dass die Zahl der Katastrophen sich erhöht hat und ihre Wesensarten sich verändern. Da Katastrophen und Bedrohungen keine Grenze kennen, um den wirksamen und erfolgreichen Schutz der Menschen verwirklichen zu können, ist es wichtig, dass wir das Schutzsystem unseres Landes und anderer Länder kennen. Die Sicherheit der Bevölkerung liegt in der Verantwortung der Politiker und ist Pflicht der Fachleute. Wir allen müssen dazu mit unseren besten Wissen und Gewissen beitragen! 48/51

49 [1] Földön kívüli viharok letöltés: jan.31http://viharsarok.repeta.hu/foldon_kivuli_viharok [2] Hófúvás miatt másodfokú riasztás az északkeleti megyékre [3] Tömegkarambolok, hótorlaszok február 16. [4a] Tizenhét helyen ég az erdő Olaszországban, MTI, [4b] ERDŐTÜZEK VISEGRÁDON ÉS ÜRÖMNÉL RTL Híradó | szeptember 7. A tűzoltók gyújtogatásra gyanakodnak [5] Képforrás: Szarka Zsolt: felkészítő előadás: Katasztrófavédelmi feladatok polgári védelmi szervezése BM OKF december 21. [6c] földcsuszamlás: (letölt: ) [8] Dr. Hornyacsek Júlia: A települési védelmi képességek a katasztrófa-kihívások tükrében, a települések katasztrófa-elhárítási feladatai, a végrehajtáshoz szükséges helyi védelmi képesség alapvető területei, azok kialakításának folyamata. "Biztonságunk érdekében" Oktatási- és Tanácsadó Tudományos Egyesület Budapest, pp ISBN: [10] Hogyan tüntessük el az árvíz és belvíz utáni romokat? Mire figyeljünk?http://ingatlan.net/magazin/2010/06/hogyan-tuntessuk-el-az-arviz-es-belviz-utani-romokat- mire-figyeljunk/(letölt: ) [11] Sorra dőlnek össze a vízben álló házak Edelényben és Felsőzsolcán MTI , eszakmagyarorszagon.html (letölt: [13] Forrás: veszélyes anyag képkereséswww.google.hu Qelle 51/51

50 [14] ] jan 29. [15] Kockázatos a visszaköltözés [16] Egy parafint szállító tartálykocsi gyulladt ki az M3-ason, Letöltés: MTI [20] Donka Ferenc, Csongrád TV, Kép neve: 48219__320x240_gazrobban2.jpg, Quelle: URL: Download: [17] malackák, etejen/ (letölt: ) etejen/ [18] Itt az első trópusi vihar (letölt: )http://naturesfury.freeblog.hu/archives/2008/05/ [19] Sejt- és szövetkészítmények a regeneratív medicinában, [20] Donka Ferenc, Csongrád TV, Kép neve: 48219__320x240_gazrobban2.jpg, Quelle: URL: Download: [26] Download: [27] Download: http://www.katasztrofak.abbcenter.com/?cim=1&id=99786 [32] Vonatbaleset Monorierdő, (Kis-Guczi Péter, OKF) [33] Schutz und Hilfe für die Bevölkerung. Federal office of Civil Protection and Disaster Assistance, Bonn, 2009 Quelle 50/51

51 Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! Dr. Hornyacsek Júlia /51


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